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Rein in den Frühling – Frühjahrsputz für Ihren Körper. Entschlacken, Entsäuern, Figur straffen.

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Fachkommentar: Mag. Pharm. Adelheid Tazreiter

Sie waschen sich morgens und abends und wechseln täglich Ihre Unterwäsche? Peelen, betupfen und „moisturizen” Ihr Gesicht? Rasieren oder trimmen Ihren Bart?

Klar – als Mitglied unserer zivilisierten Gesellschaft haben Sie schon als Baby gelernt, dass das erste, was ein kultivierter Mensch am Morgen tut, der Pflege des Körpers und der äußeren Erscheinung dient. Reinlichkeit ist wichtig, Zähne putzen und beschmücken auch. Schließlich sagt es was über uns aus, wie gepflegt wir wirken, wie proper gekleidet, wie fashionable, trendy oder smart wir rüberkommen.

Und Ihre innere Revitalisierung?

Wie oft werden schädliche Abfälle in Ihrem Körper entsorgt? Wie entledigen Sie sich innerer Blockaden und negativer Energie?

Nur wenn Körper, Geist und Seele gleichermaßen von Ballast befreit sind, „blühen“ wir richtig auf und fühlen uns rundum lebendig.

Sie waren sicher schon einmal in einer Sauna und haben dort einen Aufguss mitsamt beherztem Wacheln des Sauna-Betreuers erlebt und sich dabei den Teufel aus dem Leib geschwitzt. Im wahrsten Sinne des Wortes sollte das auch der Zweck der Schwitzhütten-Rituale der nordamerikanischen Indianer sein, aus denen sich später das Römische Dampfbad und die bei uns bekannte Sauna entwickelt hat. Die Indianer Nordamerikas vollführten in der Schwitzhütte Aufgüsse mit Kräutern bei Trommelmusik und Gebeten zur physischen und psychischen Reinigung und Heilung bei Erkrankungen.

Auch in vielen anderen Kulturkreisen und Religionen gibt es Reinigungsrituale, die dazu dienen, Körper, Geist und Seele reinzuwaschen und von negativen Energien zu befreien. Im Hatha Yoga werden körperliche Reinigungstechniken – so genannte Kriyas – angewendet, um die Ausscheidungssysteme auf verschiedene Weise anzuregen.

Im Hinduismus erlangt man innere Reinigung des Geistes durch ein kurzes Bad im Ganges bei einer bestimmten Sternenkonstellation.

Im Christentum (so wie in etlichen anderen Religionen) ist Fasten ein Teil religiöser oder jahreszeitlich festgelegter Rituale.

Fasten, in Form von teilweisem oder komplettem Verzicht der festen Nahrungsaufnahme und/oder von Genussmitteln und lustvollen Tätigkeiten, dient einerseits der Erlösung und Reinigung der Seele andererseits der Verbesserung der Gesundheit durch die Säuberung des Darmes. In jüngerer Zeit hat sich unter einem rein medizinischen Aspekt das Heilfasten entwickelt, dessen positive Effekte besonders bei Rheuma und Gelenkerkrankungen wissenschaftlich belegt sind. Ganz modern sind mittlerweile unterschiedlichste Formen von Frühlings-Fastenkuren oder Diäten mit dem Ziel der Entgiftung und Regeneration des Körpers oder des Gewichtsverlustes. Fasten – in welcher Intensität auch immer – oder bestimmte Diäten sind nicht für jedermann geeignet und in manchen Fällen sogar gesundheitsschädlich. Vor Beginn sollten Sie sich in jedem Fall den Rat Ihres Arztes einholen, der mit Ihnen bespricht, was Sie unbedingt beachten müssen und Sie durch Ihre persönliche Fastenzeit begleitet.

Ziele eines „Frühjahrsputzes“ im Körper:

Entschlackung, Entgiftung

Laut Wörterbuch sind Schlacken (unter anderem) Verbrennungsrückstände von Steinkohle – und damit sicher nicht in unserem Organismus zu finden.

Unter „Entschlacken“ und „Entgiften“ verstehen wir den Abtransport von Stoffwechselrückständen und Schadstoffen aus unserem Körper. Diese werden normalerweise bei einem gesunden Menschen zur Gänze über Niere, Haut und Darm ausgeschieden, weshalb viele Mediziner Fasten- und Entschlackungskuren kritisch betrachten, da sie im Einzelfall sogar schädlich sein können. Radikal-Kuren, die stark entwässernd und/oder abführend wirken, um die Ausscheidung anzukurbeln, belasten den Kreislauf und sind für bestimmte Personengruppen (Schwangere, alte Menschen, chronisch Kranke etc.) völlig abzuraten. Sie sollten daher vorher immer mit dem Arzt auf die möglichen Auswirkungen abgeklärt werden.

Wer es vorsichtiger angehen möchte, kann sich Unterstützung aus der Apotheke holen.

  • Produkte mit natürlichen Zeolithen
    Mineralien, die z.B. in basischem Vulkangestein zu finden sind. Sie wirken wie ein Molekularsieb und binden viele Stoffe –
    wie etwa Schadstoffe aus der Nahrung oder Umwelt – an sich und unterstützen damit unsere körpereigenen Ausscheidungsmechanismen.
  • Mariendistel-Tee oder -Präparate wirken entgiftend, regen den Gallenfluss an und schützen die Leber.
  • Sonstige: Ausgewählte Mineralstoffprodukte, ein milder Stoffwechseltee oder homöopathische Mittel können ebenfalls
    die Entgiftung fördern.

Vermeidung und Entfernung saurer Stoffwechselprodukte

Der Begriff „Übersäuerung“ ist sehr modern und bei gesundheitlichen Problemen oft schnell zur Hand. Der pH-Wert des Blutes liegt bei 7,35-7,45 und ist damit annähernd neutral, leicht basisch. Biochemische Puffersysteme in unserem Körper halten diesen Wert konstant. Unsere Ernährungsweise mit viel tierischem Eiweiß und einer vergleichsweisen geringen Einnahme basenbildender Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Kalzium) überlastet unsere Puffersysteme und Ausscheidungsmechanismen. Hält dieser Zustand länger an, kommt es zu einer chronischen Übersäuerung, die mit der Entstehung einiger chronisch degenerativer Erkrankungen und Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen und Müdigkeit in Verbindung gebracht wird.

Die beste Abhilfe schafft eine entsprechende Ernährung, die zu etwa 70% aus basenbildenden Lebensmitteln und nur zu 30% aus Säurebildnern bestehen sollte, um den natürlichen Säure-Basen-Haushalt nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Zu den starken Säurebildnern gehören Fleisch, Wurst, Eier, Milchprodukte, Käse, eiweißreiche pflanzliche Lebensmittel (Hülsenfrüchte, Soja), Teigwaren, Getreide, zuckerhältige Nahrungsmittel, Kaffee, Alkohol u.a.

Wem es schwerfällt sich dauerhaft ausgewogen in Bezug auf Säure-Basen-Haushalt zu ernähren, für den gibt es hochwertige Basenpräparate, mit einem idealen Mineralstoffverhältnis und entsprechend hoher Säurebindungskapazität. Diese Produkte werden zum Einnehmen als Pulver oder in Kapselform angeboten, auch Basenbäder stehen zur Verfügung. Empfehlenswert ist die Überprüfung der entsäuernden Wirkung durch pH-Wert-Teststreifen.

Gewichtsreduktion

Seien wir ehrlich, der Hauptbeweggrund, eine Frühjahrskur zu machen, liegt bei vielen von uns weniger in gesundheitlichen Aspekten als in der Erreichung einer Strandbad-verträglichen Figur. Der winterliche Speckgürtel am Bauch ist uncharmant und seit die Frühjahrskollektionen der Modeketten um KäuferInnen werben, kennt der morgendliche Blick in den Spiegel keine Gnade mehr.

Diät ist angesagt. Aufgrund der Angebotsvielfalt in Drogeriemärkten, Internethandel, Fitnessstudios, Apotheken u.a. hat jeder
Abnehmwillige die Qual der Wahl. Der wichtigste Tipp dazu lautet: Es gibt noch kein Wundermittel! Verschiedenartige Produkte zur Gewichts-Reduktion, vielfältige Diätformen oder Fastenkuren – sie dienen lediglich der Unterstützung beim Abnehmen und helfen im besten Fall dem Körper beim entsäuern und entgiften – in vielen Fällen leider auch das nicht. Um auf gesunde Weise Gewicht zu verlieren und dauerhaft zu halten, ist es einfach notwendig, auch die Ernährung umzustellen, kalorienreduziert zu essen und Bewegung zu machen.

TIPP

Bevor Sie mit ihrer Frühjahrskur starten, sollten Sie sich von kompetenten Fachleuten beraten lassen, um Schäden an Leib und Leben zu vermeiden! Auf diese Weise erhalten Sie gesundheitsverträgliche Schlankheits-Produkte oder Reduktionsdiäten, die auch von Ernährungswissenschaftern empfohlen werden, und einige gute Tipps noch dazu.

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